Instrument Proficieny Check (IPC)

Ein Instrument Proficiency Check (IPC) ist dann erforderlich, wenn die zur Erhaltung der Gültigkeit der Instrumentenflugberechtigung vorgeschriebenen Kriterien nicht mehr erfüllt werden, d.h. wenn VFR Wetterbedingungen nicht mehr gegeben sind und der verantwortliche Flugzeugführer nach Instrumentenflugregeln fliegen möchte. Die Kriterien lauten:

Innerhalb der vergangenen 6 Monate müssen geflogen und gelogged worden sein unter aktuellen oder simulierten IFR Bedingungen entweder im Flug in der entsprechenden Typenklasse für die angestrebte Instrumentenflugberechtigung oder im Flugsimulator oder in einem Flugübungsgerät, das repräsentativ ist für die Typenklasse, für die die Instrumentenflugberechtigung angestrebt wird:

 

  • mindestens 6 Instrumentenanflüge

  • Holdings

  • Anschneiden und Nachfliegen von Radialen unter Benutzung der Navigationssysteme

Beim US-Flight Training Center gliedert sich der IPC in zwei Teile:

Theorie
Besprechung der für die IFR-Fliegerei relevanten Vorschriften und Verfahren, Notfallprozeduren, Wetterinformation, Flugplanung incl. Karten.

Praxis
Fliegen der gängigen Präzisions- und Nicht-Präzisions-Anflugverfahren (Precision und Non-Precision Approaches) einschließlich Fehlanflugverfahren, STARs und SIDs, full / partial panel Übungen, Abfangen aus ungewöhnlicher Fluglage, Erfliegen von Radialen (VOR) und stehenden Peilungen (NDB), holdings, Simulation von Notfällen. Grundlage und Limits sind die Practical Test Standards (PTS) zum Erwerb des Instrument Rating.

Gültigkeit
6 Monate bis zum Monatsende. Innerhalb der nächsten 6 Monate besteht die Möglichkeit, mit einem Safety Pilot die geforderten Anflüge, Holdings und Intercepts zu erfliegen. Sofern die Kriterien danach noch nicht erfüllt sind, muß nach ingesamt 12 Monaten ein IPC abgelegt werden.

KONTAKT

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Constantin Woelki


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